UNDERNEATH IT ALL

THAT ONE FANTASTIC STORY

Kapitel #2.3

Marissa war in Gedanken versunken. Der junge Mann war eindeutig der den sie am Morgen in Starbucks getroffen hatte, da gab es keinerlei Zweifel. Langsam führte sie das edel aussehende Cocktail Glas zu ihren vollen Lippen, und nahm einen kleinen Schluck. Mittlerweile hatte sie kapiert wie das ganze Showgeschäft lief. Man durfte nicht zu viel trinken, betrunken sein oder auch einfach nur angetrunken kam nie gut, aber man durfte auch nie ohne einen Drink in der Hand gesehen werden – anders galt man als Spaßbremse. Bei dem Gedanken an all diese „Regeln“ musste Marissa kurz schmunzeln, man konnte fast sagen dass dieser Verhaltenskodex sich bereits in ihr Gehirn eingeprägt hatte, selbst wenn man sie nachts um 3 wecken würde, wüsste sie noch genau wie sie zu handeln hatte. Immer ging es nur darum wie andere von einem dachten, aber das war nun einmal die Branche, das hatte Marissa schon relativ schnell kapiert.
Sie spielte gerade mit dem Gedanken den jungen Mann anzusprechen, als Anna Popplewell hinter in trat. War ja klar, dass er um sie heute Abend nicht herum kommen würde… dachte Marissa. Sie kannte Anna, jeder kannte Anna, warum, das wusste keiner. Sie war so etwas wie eine Möchtegern Paris-Hilton, nur ohne die reichen Eltern und die Karriereversuche. Man könnte sagen sie war ein nichts, ein absolutes nichts, aber trotzdem war sie auf jeder Promiparty zu finden. Wiederum ist auch hier die Frage nach dem Wieso nicht zu klären. Marissa bekam nicht ganz genau mit um was es in der kurzen Unterhaltung zwischen den beiden ging, das einzige was sie deutlich erkennen konnte war der genervte Gesichtsausdruck den William aufgesetzt hatte. Er schien nicht gerade sehr angetan zu sein von der aufdringlichen jungen Frau. Erst nach einigen Minuten hatte er es geschafft sie abzuschütteln, wie, das wusste Marissa nicht. Den Trick muss er mir mal zeigen… dachte sie mit einem Lächeln und nahm einen weiteren kleinen Schluck aus ihrem Glas.

Sie wollte gerade wieder anfangen abzuschalten, sich an einen angenehmeren Ort träumen, als der junge Mann auf sie zukam. Ja, der Mann den sie in Starbucks gesehen hatte. „Hey Liam, ich bin Marissa!“ meinte sie, setzte ihr professionelles, nettes Lächeln auf, und ergriff seine Hand. Seine Handflächen waren weich, er hatte einen angenehmen Händedruck. Nicht zu weich, was Marissa unglaublich unangenehm fand, das gab einem immer das Gefühl die anderen Person hasst sich selbst, und nicht zu fest, was einen immer denken lässt der andere fühlt sich überlegen. Nein, es war ein perfekter Händedruck, und etwas länger als unbedingt nötig verweilte Marissas Hand in der Liams. Beschämt zog sie sie wieder zurück und nahm einen hektischen Schluck von ihrem Cosmopolitan.
Marissa konnte sich nicht erklären was es war, aber irgendwie machte dieser Kerl sie nervös. Und das war wirklich schwer, denn normalerweise war Marissa viel zu sehr von sich selbst überzeugt um nervös zu sein! „Was führt dich hier her, Liam?“ fragte sie mit einem aufrichtig interessierten Blick, und musterte sein Gesicht. Sie hatte ihn noch nie auf einer dieser „Star“ Veranstaltungen gesehen, und normalerweise waren im Groben immer dieselben Leute anzutreffen, nur selten gab es kleiner Abweichungen auf der Gästeliste.
Es wäre ihr bestimmt aufgefallen, wenn sie ihn schon einmal getroffen hätte, außerdem kam er nicht rüber als wäre er an all die Sachen hier gewohnt.

2.6.07 15:17
 



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