UNDERNEATH IT ALL

THAT ONE FANTASTIC STORY

Kapitel #2.2

Liam nippte an seinem Tequila Sunrise und lehnte sich an der Bar an. Es war wirklich eine Menge los in dem großen, geschmückten Raum. Liam beobachtete die Menge und hin und wieder fiel ihm ein bekanntes Gesicht auf. Das stand doch tatsächlich Orlando Bloom und unterhielt sich mit Uma Thurman, während keine 2 Meter weiter seine Exfreundin Kate Bosworth mit Hayden Christensen herumturtelte. Es war ein einmaliger Anblick all diese Stars auf einem Haufen zu sehen und Liam musste erneut unweigerlich grinsen. Nach einer weile entdeckte er Kyle, der sich bereits angeregt mit einer blonden Dame unterhielt, die Liam aber leider nur von hinten sah, und deswegen nicht erkannte. Kyle zwinkerte ihm kurz zu und verschwand dann mit ihr auf der Tanzfläche. Liam seufzte kurz und leerte sein Glas, bevor er begann sich selbst auch nach Gesellschaft umzusehen. Er war gerade einmal 10 Minuten hier, aber ihm war nun danach etwas Spass zu haben und ein paar neue Kontakte zu knüpfen. Liams Blick streifte aufmerksam die Menge. Neben sich an die Bar gesellte sich eine Frau, die etwas bestellte. Liam sah nicht zur Seite, obwohl ihre Stimme bereits sehr attraktiv klang. Er wartete, bis sie sich ebenfalls gesetzt hatte und wagte dann einen Seitenblick.
Nein! Das konnte einfach nicht wahr sein! Das war sie! Die Frau aus dem Starbucks! Und jetzt….jetzt sah sie noch schöner aus, als am morgen. Liam konnte es nicht fassen. Sein Blick blieb an ihr kleben und er konnte sich einfach nicht zusammenreißen. Er als ihr Blick den seinen traf, sah er errötend zu Boden und kam sich plötzlich vor, wie ein kleiner Junge, der zum ersten Mal ein Mädchen sieht. Nach einer weile sah Liam wieder auf und bemerkte, dass sie immer noch in seine Richtung blickte. Er starrte in sein Glas und schaute schließlich wieder auf. Er schaffte es tatsächlich sie anzulächeln. Sie sah ziemlich von sich selbst überzeugt aus, strahlte aber gleichzeitig eine unheimliche Wärme aus, die Liam fast das Herz erweichte.
Wieder kam es ihm vor, als würde er sie kennen. Wer, verdammt noch mal, war diese Frau? Und woher kannte er sie? Liam war kurz davor sie zu fragen. Er musste es wissen. Er rief sich in sein Gedächtnis zurück, dass er hier ja kein armer Kellner war, sondern ein reicher Schnösel, der die größte Party des Winters besuchte. Doch da kam der nächste Zweifel in ihm auf. Würde sie ihn etwa wieder erkennen? Wusste sie, wer er war? Das war ein Risiko, was er einging, wenn er sie jetzt ansprach, da sie ohnehin etwas Hochmütiges ausstrahlte. Doch er musste unbedingt mit ihr reden. Er wollte sie unbedingt kennen lernen.
Liam sammelte sich und überlegte sich was er sagen wollte. Sie beobachtete ihn immer noch. Er musste endlich etwas unternehmen. Liam stand auf und setze an, die zwei schritte zu ihr rüber zu gehen, doch jemand klopfte ihm auf die Schulter und er schwang um.
„Hey, mein Name ist Anna Popplewell. Du bist mir irgendwie aufgefallen und ich dachte ich spreche dich mal an. Ich hab dich noch nirgendwo gesehen. Bist du neu hier?“
Liam sah sie an. Er schätze sie noch ziemlich jung ein. Unter 20 noch. Sie hatte ein nettes Lächeln, aber hübsch fand er sie nicht. Liam lächelte und gab ihr seine Hand. „William Essex, ist mein Name, du kannst mich aber Liam nennen. Ja, ich bin noch relativ neu hier…“ Liam überlegte, was er ihr erzählen konnte bezüglich seines Berufes. „mein Dad ist ein englischer Graf und ich studiere hier nun an der UCLA und habe vor kurzem eine kleine Schauspielkarriere nebenbei gestartet“, erklärte er und war stolz auf sich und seine Erklärung. Das war immerhin nicht so übertreiben, wie Kyles Vorschlag, er solle sich als William Shakespeares Erbe ausgeben.
Anna lächelte freundlich und schüttelte seine Hand. Doch Liam gefiel das hier ganz und gar nicht. Keine zwei Schritte von ihm entfernt, saß die Frau seiner Träume und dieses Mädchen hinderte ihn daran, sie endlich anzusprechen. Er wollte keinesfalls unhöflich sein, aber ihm blieb einfach nichts anderes übrig. „Es war schön dich kennen zu lernen, Anna, aber ich habe leider gerade keine Zeit. Vielleicht sehen wir uns später ja wieder“, sagte er schulternzuckend und versuchte so zu klingen, als würde es ihm fürchterlich Leid tun. „Oh, wie schade. Ich kann auch hier warten, wenn du willst“, sagte sie. Mist. Die Kleine ließ nicht locker. Was sollte er jetzt denn machen? „Ähm, nein ist schon in Ordnung, kann auch etwas länger dauern. Sobald ich wieder Zeit habe, suche ich dich, okay?“, schlug er lächelnd vor und betete, dass sie darauf anspringen würde. Natürlich würde er sie niemals suchen, aber er konnte es ja einfach mal behaupten. Er kam sich gerade ziemlich fies vor, aber er musste einfach die Frau von heute morgen ansprechen. Er hatte jetzt keine Zeit für diese Anna. Anna seufzte leicht enttäuscht und stimmte schließlich zu. Liam wartete, bis sie in der Menge verschwunden war und wandte sich dann um ja! Sie saß noch da, mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht. Liam warf alle Zweifel beiseite und ging die letzen Schritte auf sie zu.
„Um…hey, ich bin Liam…“, er lächelte freundlich und streckte ihr seine Hand entgegen. Mit einem lauten Herzklopfen erwartete er ihre Reaktion.
25.12.06 15:39
 



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